Star Wars Chroniken :: Thema anzeigen - Kays Prüfungen - Jedischüler
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Kyp Durron
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Alter: 30
Anmeldungsdatum: 10.01.2007
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Wohnort: Heilbronn

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BeitragVerfasst: So 21 Sep, 2008 18:51  Titel: Kays Prüfungen - Jedischüler Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Hier meine erste Jedigeschichte. Ich lasse diesesmal auch einige Bekannte Personen und taten vorkommen. Als ich die Story begann musste ich sie weiterschreiben bis sie fertig war. Ich hoffe sie gefällt euch. Über den Inhalt will ich nicht zuviel verraten, lesst selbst^^.

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Kays Prüfungen - Jedischüler

1. Das Ende einer Ära

Das Leben im Jedi Tempel war ein gutes Leben. Man bekam eine gute Ausbildung und Erziehung. Man war nie allein und man sorgte sich um einen. Es war wie in einer riesigen Familie. Jedi sein war etwas Besonderes. Trotzdem vermisste Kay Jun seine wahre Familie. Kay war 12 Jahre alt. Er war noch ein Jüngling. Leider hatte ihn noch kein Meister aufgenommen. Wenn er keinen fand musste er damit rechnen dass er nie ein Ritter werden würde. Wobei es für ihn nicht fest stand inwieweit die alten Regeln noch galten. Es war alles anderes geworden. In den letzten Jahren wüteten die Klonkriege. Die Jedis wurden zu Soldaten, die Verluste hoch. Nicht jeder Meister wollte oder konnte in den Umständen einen Schüler aufnehmen. trotzdem sah Kay immer wieder wie die anderen Jünglinge den Tempel verließen. Raus in die Galaxis, den Abenteuern entgegen. Auch wenn Meister Yoda immer wieder sagte:" Abenteuer, Aufregung. Ein Jedi sehnt sich nicht nach solchen Dingen.", er konnte es kaum erwarten sein Können unter Beweis zu stellen. Nun gut er war nie einer der besten Schüler, im Lichtschwerttraining war er meist bei den durchschnittlichen Schülern. Er würde noch allen beweisen was in ihm steckt. Kay kam sehr früh in den Tempel, er kam von der Welt Corellia. Seine Eltern kannte er nicht, als die Jedis ihn aufnahmen war er noch zu klein um sie wahrzunehmen. Er kannte daher das Familienleben nicht. Aber irgendwas vermisste er. Er konnte nur nicht beschreiben was. Für ihn selbst waren die meisten Jedis zu kühl, bei den anderen Jünglingen hatte er einige Freunde aber nur wenig wahre. Viele mieden ihn weil er die Eigenschaft besaß die anderen in Ärger hineinzuziehen. Er wusste selber nicht warum, er wollte eigentlich keinen Ärger. Meister Dorok meinte immer es läge an seinem corellianischen Blut. Da er selbst den Tempel nie verlassen hatte und daher Corellia nicht kannte wusste er nicht ob es daran liegen könnte.

Da Kay eigentlich immer bereit war etwas zu unternehmen und er sich schnell zu langweilen begann, durchsuchte er schon früh den Jedi Tempel. Er schätze dass er ihn besser als Meister Windu oder gar Meister Yoda kannte. Schon oft hatte er wegen seiner Exkursionen Ärger bekommen, manchmal nahm er andere Jünglinge mit, was nur zu oft damit endete das das den Ärger nur vergrößerte. Schnell hatte er seinen Ruf weg im Tempel. Mit 8 schaffte er es sich so zu verlaufen in den Katakomben das 3 Meister, 5 Ritter und etwa 12 Padawane nach ihm suchten. Aber trotzdem akzeptierte man ihn, er tat seine Aufgaben und war ein offener junge. Irgendwie freundete er sich sogar mit Jocasta Nu an. Sie konnte sehr, sehr schroff sein wenn etwas nicht nach ihren Wünschen geschah. Alles was in ihrer Bibliothek passierte lief nach ihren Willen. Sie war wirklich der Ansicht wenn in den Aufzeichnungen, die auch 1000 Jahre alt sein konnten, etwas nicht stimmte das es nicht an den Aufzeichnungen liegen konnte. Kay musste schmunzeln, nur zu gut erinnerte er sich daran wie sie einmal Meister Kenobi, einen der bekanntesten Jedi Ritter überhaupt, anfuhr weil er in ihrer Bibliothek bemerkte das Aufzeichnungen über ein Sternensystem nicht stimmen konnten. Selbst Meister Kenobi versuchte sie zu meiden. Für Kay war Jocasta das was einer Mutter am nächsten kam. Er war gern in der Bibliothek, sie war so groß und er konnte da auch mal alleine sein, ohne dass er dafür Ärger bekam. Wichtiger waren die vielen Abenteuer die da versteckt waren. Aufzeichnungen von Jedis vergangener Tage, Abenteurern, Welten und Kriegern. So war die Welt da draußen so wollte er sie erleben. Er las alles über Nomi Sundrider und den Gräueltaten von Exar Kun. Wie die Sith gegen General Hoth auf Ruusan kämpften und den Geheimnis der Entstehung des Corellia Systems. Ja, er fühlte sich wohl, dort konnte er ewig bleiben.

Kay kam gerade von einer Training Stunde über Levitation. "Größe bedeutet nichts", allmählich begann er diese Texte zu hassen. Kay lief die große Halle entlang, sie war fast leer. Vor einigen Jahren war der Tempel immer voll. Seit den Ausbruch der Kriege war er fast leer, nur die Jünglinge und ein paar Meistern waren oft nur da. Hin und wieder kehrten ein paar Jedis von ihren Missionen zurück, ihre Geschichten beeindruckten die Jünglinge und sollten sie anspornen mit ihrer Ausbildung gut weiterzumachen. Man benötigte alle Jedis die man bekommen konnte, das erkannte sogar er. Durch die Leere des Tempels fühlte er sich noch einsamer. Auch machten ihm die Exkursionen keinen Spaß mehr wo draußen echte Abenteuer warteten. Falls er überhaupt ein Padawan werden sollte.

"Kay Jun." hörte er Meister Yoda rufen.
"Ja, Meister." Kay ging dem kleinen Meister entgegen. Yoda war der älteste und ein Geschätzter Jedi im Tempel. Trotz des Krieges kümmerte er sich weiterhin um die Jünglinge. Er wusste auf fast allen Fragen eine Antwort oder ließ seine Schüler die Antwort selbst finden. Als Kay bei dem Meister anlangte verbeugte er sich kurz.
"Deine Ausbildung im Tempel bald beendet sein soll. Einen Meister du finden musst."
Yoda sprach nur das aus was Kay lange wusste.
"Ja, Meister. Das hoffe ich. Ich bin sicher dass ich viel mehr erlernen kann an der Seite eines Meisters."
Yoda sah den Jungen eindringlich ein.
"Der Krieg bald beendet sein muss. Die Jedis sind Wächter des Friedens, keine Soldaten. Viele Meister neue Padawane brauchen werden. Alte Padawane zu Rittern wurden. Helfen ich werden zu finden einen Meister."
"Danke Meister Yoda." Kay wusste nicht was er sonst sagen sollte. Das Yoda ihm hilft wollte überraschte ihn. Er nahm immer an das der grüne Meister nicht viel von ihm hielt.
"Jocasta Nu gut von dir sprechen. Zu einer Mission auf Kashyyyk ich aufbrechen werde, bei meiner Rückkehr wir finden werden deinen neuen Meister." Yoda sprach wie immer langsam und seine großen Augen schienen den Jungen zu durchbohren.
Kay bedankte sich noch einmal und Yoda entließ den Jungen. Es schien doch noch Hoffnung zu bestehen.

Die nächsten Wochen vergingen seltsam. Die Stimmung im Tempel war schlecht. Durch Yodas Abwesenheit viel ein Großteil des Unterrichts aus. Meister Windu der im Tempel verbleib war zu sehr mit den Krieg beschäftigt als das er sich um die Schüler kümmern konnte. Andere Anwesende Jedis durchforsteten die Archive und ihre Kontakte um neue Wertvolle Informationen erlangen zu können um den Kriegsverlauf verändern zu können. Seit dem Angriff auf Coruscant war die Situation angespannt gewesen, nun war sie kaum noch auszuhalten. Jeder spürte das sich was zusammenbraute. Kay war zu jung um alles zu verstehen, auch mangelte es ihm an den richtigen Informationen.

Eines Abends lief Kay einen der vielen und scheinbar endlosen Flure entlang. Plötzlich fegte Anakin Skywalker an ihm vorbei. Er achtete kaum um seine Umgebung. Skywalker war im Tempel, im Ganzen Orden und sogar außerhalb wohl der bekannteste Jedi. Die Klonkriege und seine Heldentaten machten ihn berühmt. Skywalker, der Held von Jabiim, der Mann der den Kanzler befreite und dessen Flugkünste überall angesehen waren. Er war wohl auch der einzige Jedi der einen schwarzen Mantel trug. Selbst als Padawan soll er sich immer eigen benommen haben, er fragte sich ob es so war wie bei ihm. Man erwartete viel von den jungen Jedi, er solle der Auserwählte sein. Der der die Macht ins Gleichgewicht bringt und die Sith endgültig besiegen soll. Die Prophezeiung wurde schon früh im Tempel gelehrt. Wie so vieles. Nach wenigen Sekunden war Skywalker außer Sichtweite. Der Jüngling bekam nur noch am Rande mit wie die wenigen im Tempel verbliebenen Meister den Tempel verließen. Da Meister Yoda noch auf Kashyyyk war, leitete Meister Windu den Trupp. Kay hatte keine Ahnung was sie vorhatten, er hatte auch eigene Probleme. Bis morgen musste er noch ein kompliziertes Sullustanische Rätsel lösen. Er hatte nicht vor wieder als einziger seine Aufgaben nicht gemacht zu haben. Gerade jetzt da Yoda sich für ihn einsetzen wollte. Also ging Kay früh auf sein Zimmer. 2 Stunden lang zermarterte er seinen Kopf, er war sich sicher dass die Aufgabe nicht zu lösen sei. Bestimmt war dies wieder ein Test wie man mit irgendeiner Ausweglosen Situation umgeht. Solche Tests waren eigentlich Meister Yodas Spezialität. Plötzlich überkam den Jungen eine Idee. Endlich schien die Antwort nahe zu sein. Ja, er hatte es. Kay grinste, nur noch ein paar Rechnungen und die Lösung war ihm sicher.

Plötzlich ertönte Lärm aus dem Eingangsbereich. Kay wollte schon aufstöhnen das man seine Konzentration so kurz vor der Lösung störte als er Begriff das es sich bei den Lärm um laserfeuer und Schreie handelten. Nachdem Kay begriff dass etwas nicht stimmte stürmte er aus dem Zimmer in Richtung des Ursprunges des Lärmes. Unterwegs traf er auf weitere verwirrte Jedis. Kay rannte an ihnen vorbei, gerade die Jünglinge und Padawane zögerten und einige sah er miteinander diskutieren. Der junge Jedi Schüler wählte einen Weg der ihn nicht direkt in die Halle führen würde. Auf einer weiteren Gang konnte er mehrere Meter über den Eingang alles betrachten. Ihm stockte der Atem. Es roch verbrannt und unter ihn breiteten sich immer mehr Klontruppen aus. Sie schossen, aber nicht auf Eindringlinge die den Tempel angriffen. Sie waren die Angreifer. Das konnte nicht stimmen. Sie kämpften doch alle zusammen für die Republik. Kay konnte auch ein paar Lichtschwerter erkennen. Ein paar Jedis leisteten verzweifelt Gegenwehr. Sie wurden von der Überzahl der Soldaten kaltblütig in die Enge gezwängt und niedergeschossen. Sie töteten Jedis. Er konnte mindestens 8 Tote Jedis erkennen, darunter mind. 3 Jünglinge. Kay wurde noch nie vorher mit dem Tod konfrontiert und so prasselten alle Eindrücke nur auf ihn ein. Tränen begannen sich über sein Gesicht auszubreiten. Als immer mehr Klone den Tempel betraten und auch die anderen Gänge unter Feuer nahmen wurde ihm klar dass er weg musste. Er wusste nicht wohin nur das er sich beeilen sollte. Also rannte er. Mehr konnte er auch nicht tun. Kay besaß nicht mal ein eigenes Lichtschwert. In den Übungen hatte er ein Übungschwert, damit konnte er den Klontruppen nichts antun und er war sich seinen Grenzen wohl bewusst. Um ihn herum prasselten Schüsse ein, Kay sah sich noch mal kurz um bevor er den offenen Gang Verlies. Ein paar Truppler zielten in seine Richtung und er sah etwas anderes. Eine dunkel gekleidete Gestalt war unter den Soldaten, er schien sie anzuführen. Leider konnte man das Gesicht nicht erkennen, eine Kapuze verdeckte sein Gesicht. Kay fragte sich ob es sich um den gefürchteten Sithlord handeln konnte, wer sonst könnte den Tempel überfallen? Bevor er sich aber groß weitere Gedanken machen konnte rannte Kay weiter. Als er in den Wohnbereich angekommen war fand er eine kleine Gruppe weitere Schüler. Sie waren sogar noch jünger als er.

"Was passiert hier?" fragten ihn mehrere Kinder durcheinander.
"Der Tempel wird angegriffen. Klontruppen, es sind Klontruppen. Sie töten alle Jedi." Kay atmete kaum so schnell kam seine Antwort herausgeschossen. In den Gesichtern der Kinder erkannte er ihre Angst. Es gab aber keine Zeit um es ihnen langsam und vorsichtig beizubringen. Die Soldaten könnten jeden Moment auftauchen.
"Was sollen wir tun?", "Wo sind die Meister?", "Unsere Klone greifen uns an?", viele Fragen prasselten auf Kay ein. Er selbst kannte ja selbst die Antworten nicht. Aber sie mussten endlich was unternehmen.
"Wir müssen hier verschwinden. raus aus den Tempel. Hier drin sind wir gefangen. Meister Windu Verlies den Tempel, er kann uns nicht schützen." sagte Kay bestimmt.
Die Kinder waren schockiert.
"Wir können den Tempel nicht verlassen. Man wird uns hier helfen." sagte einer der Jünglinge.
"Ja, Meister Yoda und Meister Windu werden uns zu Hilfe kommen. Sie lassen den Tempel nicht im Stich." erwiderte der nächste.
"Wir haben keine Zeit, ich kenne eine Möglichkeit den Tempel zu verlassen. Folgt mir." Versuchte Kay so sicher wie möglich zu sagen, er wusste das Verbleiben im Tempel würde sie nur in Gefahr bringen.
"Nein, wir sollten nach oben. Im Ratssaal können wir uns verstecken bis Hilfe eintrifft. Und wenn noch Meister da sind werden wir sie dort finden.“
Kay hörte zustimmendes Gemurmel von den anderen Jünglingen. Sie hatte alle Angst und niemanden der ihnen sagte was richtig sei, also wollten sie das was sie kannten. Die Fremde machte ihnen alle Angst. Der Jeditempel würde nie fallen, das wussten sie. Zumindest wurde es ihnen so beigebracht. Es gab noch eine kurze Diskussion, Kay wurde klar dass er sie nicht überreden konnte. Sicher war das wenn sie da bleiben würden sie alle sterben. Die Jünglinge sahen sich an hier würde sich ihr Weg trennen.
"Möge die Macht mit dir sein." sagten die Jünglinge zu Kay.
"Möge sie über euch wachen.", erwiderte Kay. Dann trennten sie sich. Kay war wieder allein.

Als er wieder losrannte sah er den Jungen nach, sie nahmen den Turbolift zum Jedirat. Dort oben gab es keinen Ausgang, keine Fluchtmöglichkeit. Er hoffte dass sie es schaffen würde aber das lag nun im Willen der Macht. Kay wusste was er tun musste. In seinen Ausflügen lernte er einen kleinen Schacht kennen den man früher wohl nutze um Lebensmittel in den unteren Bereich des Tempels transportieren zu können. Dazu musste er aber zu der Bibliothek gelangen, aus der Richtung waren Schüsse zu vernehmen. Aber es war seine einzige Chance, die Klone würden sicher alle Aus- und Eingänge bewachen. Als er sich einen neuen Gang näherte tauchten plötzlich mehrere Klone auf:" Da ist noch einer von ihnen. Feuer frei.“ Kay konnte grade noch ausweichen, die Schüsse prasselten um ihn herum ein. Er verdankte seinen Leben seiner Schnelligkeit. Als er einen anderen Weg einschlagen musste hörte er die Tritte der Klone, sie waren ihm auf den Fersen. Er konnte nur rennen. Die Schüsse kamen immer näher. Kay näherte sich der Bibliothek. Er konnte nicht mehr, die Anstrengungen waren zu groß. Er war nicht so trainiert wie die Soldaten, das spürte er. "Gleich haben wir ihn." hörte er einen Klon rufen. Kay befand sich inmitten der Bibliothek, hier war er früher gern gewesen nun jagten man ihn hier und er würde an dem Ort sterben. Kay war der Verzweiflung nahe und in seiner Hektik strauchelte er. Wo jede Sekunde Wertvoll war flog er hin wie ein Tollpatsch. Plötzlich schlugen mehrere Schüsse über ihn ein, das Straucheln rette sein Leben. Kurzfristig. Kay drehte sich um und sah wie sich 4 Truppler mit gehobenen Blastern näherten. Diesmal gab es kein entkommen. Sein Mund war trocken, er hechelte vor Erschöpfung und konnte nicht einmal um Gnade bitten. Er hatte doch nie jemanden etwas getan. Gerade als die Truppler anlegten ertönte ein ihm gut bekanntes Geräusch, es war ein Summen, ein Summen was er nur zu gern hörte. Völlig überraschend für die Truppler tauchte eine lange Gestalt auf, in ihrer Hand war ein Lichtschwert. In kurzer Zeit waren 2 Truppler niedergestreckt. Mit dem Schwert konnte sie die Blasterschüsse der beiden verbleibenden Soldaten ablenken. Die Soldaten versuchten sich zurückzuziehen aber sie waren zu langsam. Die Jedi kam ihnen näher und mit 2 schnellen streichen waren auch die letzten Soldaten auf den Boden. Das alles geschah in wenigen Sekunden. Kay konnte es nicht glauben, er hatte nie erwartet das Jocasta Nu so mit ihren Lichtschwert umgehen konnte. Die alte Jedi sah ihn nur an und reichte ihm ihre Hand. Plötzlich wurde ihm klar dass er nicht strauchelte, es war Jocasta gewesen, sie rettet sein Leben.

"Danke." brachte er nur hervor.
Jocasta lächelte, er sah sie selten lächeln. "Du musst gehen junger Jun.", sagte sie.
Kay konnte kaum glauben was sie sagte. "Sie müssen mitkommen, es sind zu viele. Ich kenne einen Ausweg."
"Nein Kay“, sie hatte ihn noch nie vorher mit Vornamen angesprochen, er war stets der junge Jun für sie gewesen. "das hier ist meine Arbeit," mit ihren Händen zeigte sie auf die Archive, "hier werde ich bleiben. Niemand wird diese Archive entweihen, über sie aufzupassen ist meine Aufgabe."
"Aber Meister..." weiter kam er nicht, sie unterbrach ihn mit einer Handbewegung.
"Kay, er kommt. Verschwinde und Versteck dich. Schnell. Ich werde dir Zeit beschaffen."

Kay wusste dass es keinen Sinn machte ihr zu widersprechen. Er kannte sie zu gut, was sie wollte setzte sie durch. Also begann er wieder zu rennen. Als er weitere Schritte hörte warf er sich auf den Boden. Der Ausgang war zu weit entfernt um ihn schnell erreichen zu können. Er musste sich verstecken. Kay sah hinter einer der vielen Büsten die in den Archiven standen auf die Szenen. Jocasta Nu stand Selbstsicher da, in ihrer Hand ihr blaues Lichtschwert erhoben. In den Raum tauchte eine weitere Gestakt auf. Kay erkannte ihn nicht, wusste aber das es die schwarzgekleidete Figur war der den Angriff im Eingangsbereich leitete.
"Die Daten der Bibliothek wirst du nicht erhalten, Verräter." hörte er Jocasta sprechen.
"Ich bin nicht an den Daten interessiert alte Frau." Kay hörte eine dunkle Stimme, aber sie kam ihm bekannt vor. Dann ging alles schnell, die dunkle Gestalt griff mit einem roten Lichtschwert an. Jocasta versuchte sich zu wehren aber sie konnte den Angreifer nicht standhalten. Der Kampf dauerte nur Sekunden. Als die Jedi zurückwich hob die dunkle Gestalt eine Hand und ballte seine Hand zu einer Faust. Jocasta schien zu röcheln und fasste sich an ihren Hals. Plötzlich erhob sie sich in die Lüfte. Die dunkle Gestalt kam ihr näher.
"Wie lautet der Code für die Funkanlage. Ich brauche die Unterlagen für das Notrufsignal. Gib es mir und du wirst Leben." ertönte die dunkle Stimme.
Jocasta röchelte:" Niemals Feigling, du hast die Macht verraten und in meinen hallen studiert. Das Schicksal wird dich treffen wie du unser bestimmt hast. Meister Kenobi wird dich stellen."
Als die Gestalt den Namen Kenobi hörte schien er alles andere zu vergessen. Er erhob sein rotes Lichtschwert und stieß es in ihre Brust. Dann warf er sie auf den Boden. Als sie dort lag und um ihr Leben kämpfte beugte er sich über sie.
"Du wirst vor mir gehen, alte Frau." sagte er leise zu ihr. Kay saß in seiner Ecke und hoffte dass der Sith ihn nicht bemerken würde, dort starb Jocasta. Eine der Personen die ihm am nächsten stand. Seine Hand legte er vor seinen Mund, er fürchtete sonst schreien zu müssen.
Plötzlich bewegte sich de Kopf der dunklen Gestalt, die Kapuze bewegte sich als wenn er etwas gehört hätte. Auf einmal trat ein Klontruppler ein.
"Lord Vader." sagte der Soldat stramm.
"Ja, Captain." Die Gestalt drehte sich langsam um. Dabei nahm er die Kapuze hinunter und Kays Herzschlag wurde immer schneller. Er war Erschüttert und wäre am liebsten den Verräter, wie Jocasta ihn nannte, um den Hals gefallen. Da stand er der Held der Klonkriege, der Auserwählte und vielversprechende ehemalige Padawan von Obi-Wan Kenobi. Anakin Skywalker. Skywalker führte die Soldaten in den Tempel, Skywalker tötete Jedis und verriet die Macht und den ganzen Orden. Skywalker zerstörte sein Leben.
"Sir, im oberen Ratssaal scheinen sich mehrere Jedis verbarrikadiert zu haben. Sollen wir stürmen?"
Skywalker oder Vader wie ihn der Klon nannte schien zu überlegen:" Nein, ich kümmere mich persönlich um die Jedi. Sie wissen noch nicht wozu sie im Stande sein können."
"Jawohl Sir." Der Soldat salutierte und verließ den Raum. Kay hoffte dass die Jünglinge nicht den Saal erreicht hatten, es würde ihr sicheres Ende bedeuten. Skywalker würde kein Erbarmen kennen.
Skywalker sah noch einmal die am Boden liegende alte Jedi an und folgte den Truppler.

Als sich Kay sicher war das die Soldaten weg waren kroch er vorsichtig zu ihr. Sie lag einfach da, in ihrer Brust klaffte ein kleines Loch und es roch nach Blut. Das Lichtschwert verschloss aber die Wunde so dass nicht viel Blut austrat. In seinem Gesicht waren Tränen, je näher er ihr kam umso mehr wurde es. Als er sie erreichte sah er dass sich ihre Brust anhob und senkte, sie Atmete.
"Kay", röchelte sie.
"Ja Meister." schluchzte er.
"Du musst den Tempel verlassen." Kay erkannte das ihr jedes Wort schwerfiel " Ich werde nun für immer hier bleiben. Nimm mein Lichtschwert, du wirst eins gebrauchen. "
"Meister Nu, ich werde euch nicht zurücklassen." schluchze er.
"Es ist der Wille der Macht, ich habe genug erlebt. Deine Zeit ist nun dran. Geh und sieh nicht zurück. " Von draußen waren metallische Schritte zu hören, Schritte von Stiefeln.“Möge die Macht dich immer begleiten, vergiss nie was du heut gelernt hast."
Dann starb sie. Kay hielt ihre Hand als ihr Puls nachließ. Ihr Herz hört auf zu schlagen. Als sich die Schritte näherten nahm er ihr Schwert und rannte wieder los. Er wollte nicht sterben.

An den Rest konnte er sich nur Schemenhaft erinnern. Kay ging in den unteren Bereich des Tempels, die Säuberungstrupps waren noch nicht soweit. An den Schüssen und Schreien wusste er ungefähr wo sie sich befanden. Auch bildete sich Rauch, irgendwo musste es auch brennen. Der Jediorden begann aufzuhören zu existieren. Kay bewegte sich automatisch. Er musste Raus. Da ihn keine Klone mehr behinderten kam er schnell vorwärts. Auch traf er auf keine weiteren Jedis mehr. Kay erreichte den Schacht und nutze Jocasta Lichtschwert um die Tür schnell zu öffnen. Geheimniskrämerei war nicht mehr nötig, er würde wohl nie in den Tempel zurückkehren. Als er den Schacht langsam erklomm konnte er die frische Luft spüren. Er sah sich schnell um, als er keine Soldaten entdeckte rannte er über die freie Fläche in Deckung der nächsten Duratsahlgebäude. Dort drehte er sich um, der halbe Tempel brannte. In der Luft konnte er Transporter mit Klonen erkennen die auf den Tempel zusteuerten. Als er die ersten Menschen sah, versteckte er das Lichtschwert unter den Mantel. Es sollte ihn niemand als Jedi erkennen. Kay bewegte sich weiter, er würde sich in den tieferen Ebenen verstecken müssen. Vielleicht gab es noch weitere Überlebende Jedis. Als er sich umsah und die Oberfläche von Coruscant betrachtete wusste er dass er ab sofort wirklich alleine war.
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Zuletzt bearbeitet von Kyp Durron am Do 16 Okt, 2008 16:47, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst: So 21 Sep, 2008 20:06  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Nicht schlecht! Gibt es eine Fortsetzung?
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Schuhe wurden von den Sith erfunden, um unseren armen Zehen endloses Elend zu bescheren, da bin ich sicher.


-Unbedeutender Imperialer: Sir, unsere Taktiker haben den Angriff der Rebellen analysiert. Es besteht Gefahr! Sollen wir die Evakuierung einleiten?
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-Todesstern: BOOOM!!!!
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Kyp Durron
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BeitragVerfasst: So 21 Sep, 2008 21:07  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Weiss ich noch nicht. Geplant war es ohne Fortsetzung aber beim Schreiben kamen mir mehr Ideen. Jetzt wollt ich ertsmal abwarten wie der teil wirkt und dann werde ich es mir Überlegen.
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BeitragVerfasst: Do 16 Okt, 2008 16:50  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Da mir Kays missliche Lage nicht gefällt und ich selber gerne sehen will was aus ihm wird hab ich mich entschieden die Fortsetzung zu machen. Die als One Shot gedachte Kurzgeschichte wird nun eine in Kapitel eingetilete Fanfiction. Nach dem Massaker im Jeditempel befindet sich Kay Jun nun alleine in den Strassen Coruscants. Klonsoldaten jagen alle Jedis. Viel Spass.

2. Auf der Flucht

Kay lief, er entfernte sich immer mehr von den Jeditempel. Den Ort wo er aufwuchs und lebte. Alles was er besaß oder jeden den er kannte war dort. War. Mittlerweile hörte der Tempel auf zu existieren. Noch konnte sich der junge Jedischüler wenig Gedanken darüber machen. Das wichtigste erst einmal war es Abstand zu gewinnen. Auf den Weg durch Coruscant begegneten ihn ein paar Klontruppler. Er wich ihm aber aus. Sie begannen ein Netz um den brennenden Tempel zu ziehen. Etwa 20 Minuten später verschwand der Junge erschöpft in eine der vielen Gassen. Die ganze Situation schien ihn erst jetzt wirklich klar zu werden. Von der Gasse konnte er noch immer den Tempel und die Flammen sehen. Er musste an Jocasta denken, wie sie starb um ihn zu verstecken. Er dachte an die anderen Jünglinge die wohl mittlerweile von Skywalker gefunden waren und die vielen anderen Jedis die ihr Leben im Tempel ließen. In seinem verdreckten Gesicht begannen sich Tränen auszubreiten. Alles was er kannte war vorbei. Die Träume einen Meister zu finden wischen der Realität. Von nun an war er gejagt und er wusste das. Wie sollten die Jedis gegen die Unmengen von Klonen bestehen? Sie waren überall in der Galaxis. Bein der Macht, ob sie die Jedi Generäle im Feld genauso töteten? Kay begann zu zittern, das ganze war zu viel für ihn. Im Tempel war er recht Selbständig und tat oft was er wollte, doch das nun war etwas völlig anderes. Hier ging es um sein Überleben und er wusste das. Kay atmete tief durch, er musste sich beruhigen. Mithilfe einer Jedientspannungstechnik begann er wieder die Kontrolle über sich zu erlangen. Er verwarf die Gedanken an das was er erlebte, er musste sich auf das jetzt konzentrieren. Er musste Überleben. Nach einigen Minuten überlegen entschloss er erst einmal so weit vom Tempel zu gehen wie möglich. Es würden sicher weitere Truppler kommen um nach Flüchtlingen zu suchen. Desweiteren musste er die verräterische Jedirobe loswerden. Das wichtigste war das Lichtschwert. Auf keinen Fall wollte Kay es hier lassen, also musste er es gut verstecken. Er war sich sicher es noch zu gebrauchen. Er würde in der Menge auf Coruscant untertauchen müssen, bis er weitere Jedis fand. Als erstes warf er seine Robe weg, er wusste dass die wenigsten Einwohner Coruscants überhaupt je einen Jedi gesehen hatten. Ohne die Robe und einen Lichtschwert würde man ihn nie erkennen. In einer Pfütze zu seiner rechten sammelte sich Kondenswasser, es war dreckig aber er konnte damit den Ruß des Rauches aus dem Tempel abzuwaschen. Seine Hosen begann er zu zerreißen, er wollte als einer der vielen Obdachlosen Kinder des Planeten durchgehen. Wer vermutet denn schon ein kleines Kind als Jedi? Aus Teilen seiner Robe und des Stoffgürtels bastelte er sich eine art kleinen Rucksack, indem versteckte er das Lichtschwert. Er war zu groß als es ersteinmal an sich zu tragen, später würde er schon ein besseres Versteck finden. Dann lief er wieder los, er verweilte bereits zu lange. Als er in der Menge untertauchte hörte er wie man Rätselte als die vielen Wesen den brennenden Tempel erblickten. Die wenigsten schienen sonderlich schockiert zu sein. Keiner sprach von Hilfe, viele versuchten es sogar den Ort zu mieden, immerhin war er voller Soldaten.

Als Kay einen größeren Menschenauflauf entdeckte wurde auch er Neugierig. Langsam konnte sich Kay durchquetschen. An eine der Wände waren die aktuellen Holonews zu sehen. Kay konnte den Tempel erkennen. Im Hintergrund war der Sprecher zu hören: “ ... als heute Abend ein Putschversuch der Jedis gegen den obersten Kanzler unternommen wurde. Mehrere Mitglieder des Jedirates versuchten unter Aufwendung aller Gewalt die Kontrolle des Senates und somit der Republik zu erlangen. Kanzler Palpatine schaffte es unter Aufbringung seiner ganzen Kräfte diesen hinterhältigen Angriff zu entgehen. Bei den gescheiterten Putsch wurde der Kanzler wohl schwer verletzt, genaue Angaben zu seinen Zustand liegen und zurzeit noch nicht vor. Das Büro des Kanzlers ließ verlauten dass ab sofort alle Jedis zu Feinden der Republik ernannt wurden und Maßnahmen zu deren Ergreifung eingeleitet wurden.”
Kay wurde ganz Bleich wie er das hörte. Ein Putschversuch? Unmöglich. Das konnte nicht sein. Alles was er wusste war das ein paar Mitglieder des Rates den Tempel verließen, aber Meister Windu würde nie versuchen die Republik zu kontrollieren. Sie waren Jedis, Wächter des Friedens. Wenn die Meister zum Kanzler unterwegs waren mussten sie einen guten Grund haben. Und wie konnte Palpatine ihnen entkommen? Es waren die besten Kämpfer des Ordens dabei. Und warum nannte der Captain Skywalker Vader? Warum verriet er die Jedis? Er verstand das alles nicht. Doch immer mehr Fragen machten sich breit. Fragen die er einmal beantwortet wissen wollte. Die Sith, überkam es ihm. Sie mussten hinter allem stecken. Wer sonst? Verteidigte ein Sithlord den Kanzler, tötete er die Meister? Kay wusste es nicht. Als er ein paar Mitglieder der CSF (Coruscant Security Force) sah begann er sich wieder auf das Jetzt zu konzentrieren. Er versuchte ihren Blicken zu entgehen und hörte sich in der Menge um.

“ Diese Jedis, wundert mich nicht dass sie nur nach Macht trachteten.”
“Endlich bekommen sie was sie verdienen.”
“Bin gespannt ob ihnen die Macht nun hilft.”
“Und das wo die Republik im Krieg ist, diese Verräter.”

Keiner sprach sich für die Jedis aus. Man verdammte sie sogar. Das war etwas was Kay nie sah. Er war immer von Jedis umgeben, er kannte sie und wusste wie sie wirklich waren. Aber diese Wesen nicht. Sie lebten ihr Leben und hörte nur irgendwelche Geschichten. Sie wussten nicht was los war. Kay war sich sicher viele würden ihn ausliefern wenn sie wüssten das er zu den Orden gehörte. Er durfte es niemanden erzählen. Kay begann wieder zu laufen. Er konnte das Gerede nicht ertragen. Seine Welt brach zusammen und diese Wesen schienen sich zu freuen. Der Jedischüler war total durcheinander. Es konnte nicht alles wahr sein. Warum konnte er nicht einfach aufwachen und aus dem Alptraum erwachen? Kay lief weiter, er hatte Durst, wollte aber nicht anhalten. In seinen Gedanken versunken lief der Junge weiter. Er schien nicht zu bemerken dass die Straße immer voller wurde. Auf einmal erwachte er aus seinen Gedanken. Er erkannte dass um ihn herum Klone waren. Verdammt, verfluchte er sich selbst für seine Unachtsamkeit. Er bewegte sich mitten auf eine Straßensperre zu. Umdrehen konnte er auch nicht mehr. Hinter ihn achteten Soldaten auf mögliche Flüchtlinge. Wenn sie ihn entdeckten war alles aus. Er bekam Angst. Wusste nicht was er tun konnte. Immer näher bewegte sich die Menge auf die Kontrolle zu. Kay überlegte noch wie er am beste verschwinden konnte. Am Anfang der Menge konnte er eine weibliche Biravian hören die zu den Klonen sprach:" Ich hoffe ihr bekommt sie alle." Ihre Stimme klang voller Hass." Kein Wunder das es den Separatisten gelang hier zu landen. Die Jedis waren die ganze Zeit Verräter. Ihr tut einen großartigen Job.“ Kay ließ sich langsam zurückfallen. Er brauchte Zeit, aber er bekam keine Lösung. Hinter ihm näherten sich weitere Klontruppler. Auf einmal schien es Ärger am Kontrollpunkt zu geben. Die Klonsoldaten kontrollierten 3 Jugendliche. Eine Frau und 2 Männer. Er konnte sie nicht erkennen, sah nur dass etwas aus einer Tasche fiel. Und der Rest ging schnell. Man hörte Wilde Rufe der Zivilisten:" Jedi, Jedi."

Es brach eine Panik aus und ein Lichtschwert wurde aktiviert. Dann sah er weitere Lichtschwerter. Sie versuchten die Laserstrahlen der Soldaten abzuwehren. Das alles in der Menschenmenge. Es war furchtbar. Er hörte Schreie, er konnte nicht erkennen ob die Zivilisten von Lasern der Klone oder den Lichtschwertern getroffen wurden, die Menschen rannten und weiterer Soldaten kamen zur Hilfe. Kay wusste das er nichts ausrichten konnte, der Platz würde bald von Soldaten wimmeln und er selbst war erst ein Jüngling und nicht gut genug im Lichtschwertkampf um einen Unterschied zu machen. Aber der Junge erkannte seine Chance. In der Panik war es unmöglich die Kontrolle durchzuführen. Also begann Kay wieder zu rennen. Er verhielt sich wie die Menge und würde so durch die Kontrolle schlüpfen. Kay drehte sich noch einmal zu seinen Jedikameraden um. Einer der Jedis versuchte gerade einen Klon anzugreifen als Plötzlich eine Frau sich ihm in den Weg stellte. Es sah aus als würde sie den Klon schützen wollen. Das Lichtschwert tötete sie. Dasselbe Schicksal würde auch ihn treffen wenn er bleiben würde. Komische Situation, die Klone der Republik greifen die Jedis an, welche als Hüter des Friedens gelten und Zivilisten versuchen ihre Soldaten zu schützen. Mehr Gedanken konnte der Junge nicht an die Bizarre Szene verwenden, er war durch die Kontrolle. Er lief immer schneller. Der ganze Checkpoint wurde in ein Schlachtfeld. Es schien das weitere Jedis sich zu erkennen gaben. Bald würde es von Klonen nur wimmeln und er wusste sie kennen kein Erbarmen.


Nach dem Schusswechsel begannen viele der Wesen zu rennen. Kay wurde geradezu mitgerissen. Er versuchte zu sehen was aus der Jedi wurde. Aber er konnte nichts erkennen. Sah nicht ob sie überlebte oder gefangen genommen wurde. Nur ein weiteres Opfer an diesen Tag. Zumindest war er der Kontrollen entronnen. Die Truppler bemerkten ihn nicht. Es ging dann immer weiter. Kay konnte bald nicht mehr, er wusste nicht wie lange genau aber er war nun schon seit Stunden auf der Flucht. Er war müde, hungrig und durstig. Seine Füße taten ihm weh. Alles was er wollte war Essen und Schlaf. Mittlerweile war Kay in den tieferen Regionen der Stadt vorgedrungen. Die Ebene schien eine Art Unterhaltungsviertel zu sein. Kay fand in einer weiteren Gasse ein paar Kisten. Die Gasse war schmal und dunkel. Auch lag dort einiger Müll herum. Alte Kleider bedeckten den Boden. Er nutze die Kleider um sich hinter den Kisten eine kleine Unterkunft zu bauen. Sein Lichtschwert legte er nahe dem Kopf nachdem er sich auf den Kleidern hinlegte.

Der 12 jährige schleif nur unruhig. Aber sein Körper war erschöpft. Es störte ihm nicht das er in einer Gasse auf den Boden lag. Er musste sich herholen. Die Anstrengungen des Tages waren zu viel für ihn gewesen. In seinen Träumen verfolgten ihn die Erlebnisse. Er durchlebte noch einmal die Jagd durch den Tempel, sah Skywalker wie er Jocasta tötete, sah die vielen Menschen die gegen die Jedi aufgebracht waren und die bizarre Szene die sich ihm bei dem Kontrollposten gab. Als er aufwachte war er immer noch verstört. Sein Körper war schweißgebadet aber er fühlte sich ausgeruht. Dafür hatte er ein starkes Hunger und Durstgefühl und das schlimmste war er fühlte sich wieder allein. Kay stand auf und sah sich um. Die Gasse war klein und voller Dreck doch zum Glück so abgelegen das man ihn in Ruhe gelassen hatte. Auf den Boden entdeckte der Junge eine kleine Wasserpfütze. Vorsichtig legte er seinen Finger hinein und probierte das Wasser. Er hoffte das es Trinkbar war und kein Destilliertes oder anderes Schmutzwasser. Es war zwar dreckig aber trinkbar fand er und benutze seinen Hände um ein paar Schlucke zu trinken. Mittlerweile musste er sich nicht mehr als Obdachloses Kind tarnen, er sah nun von alleine so aus und tatsächlich war er es auch. Kay packte seine Sachen wieder zusammen, versteckte das Lichtschwert und begab sich auf die Straße. Noch erhellte Licht die Ebene auf die er sich befand. Die Sonne kam also noch hier runter, das hieß er war noch nicht ganz in den tieferen gefährlichen Regionen dieser Stadtwelt. Weiter unten konnte man nichts mehr von dem Himmel sehen. Zuviel Gebäude waren auf die tieferen Ebenen gebaut worden.

Kay lief die Straße weiter. Er hatte noch immer Hunger. Nach einigen Minuten kam der Junge an eine belebtere Straße vorbei. Hier musste man Essen finden können. An einen der vielen Läden, die genauso verschmutz waren wie er, sah Kay wieder eine kleine Menschenmenge. Neugierig ging er in diese Richtung. Die Leute lauschten den aktuellen Holonachrichten. Kay stockte der Atem er konnte die Stimme von Meister Windu hören.

Meister Windu: Wir sind nicht hier, um zu diskutieren.
Palpatine: Nein, Ihr seid hier um mich ohne ein Verfahren gefangen zu nehmen. Ohne auch nur den Anschein von Legalität zu erwecken. Das ist es also: die Jedi übernehmen die Republik.
Meister Windu: Kommt mit uns. Jetzt sofort.
Palpatine: Ich werde nichts dergleichen tun. Wenn ihr vorhabt, mich zu ermorden, so könnt ihr das hier erledigen.
Meister Windu: Versucht nicht, Wiederstand zu leisten.
Auf einmal war das Klingen eines Lichtschwertes zu vernehmen und die Stimme des Nachrichtensprechers erklang wieder: “Dieser kurze Ausschnitt wurde heute Morgen dem Senat mitgeteilt und ist Beweis für den Verrat der Jedi an der Republik. Unser oberster Kanzler konnte zum Glück den Angriff mehrerer Jedi Meister wiederstehen.

Kay konnte nicht glauben was er hörte. Wenn die Meister so drastische Maßnahmen ergriffen mussten sie ihre Gründe haben. Und wie konnte der Kanzler gegen die besten Kämpfer des Jediordens bestehen. Dann überkam es ihm. Der Sithlord. Palpatine musste der geheimnisvolle Sithlord sein nach dem die Meister so lange suchten. Das würde erklären warum man ihn vom Amt entheben wollte und warum er die Jedi zum Feind der Republik erklärte. Dann war alles nur ein Spiel. Der ganze Krieg. Alles war umsonst. Die ganzen Opfer der Jedi, der Klone und der vielen zivilen Opfer. Und wieder hörte er die Menschen um ihn herum wie sie sich gegen die Jedi aussprachen. Kay verließ die Menge.

Der Jüngling fand ein kleines Dinner. Vorsichtig schlich er sich hinein. Auf einen der Tische stand ein angegessener Teller. Er erkannte zwar nicht was es war aber das interessierte ihn auch nicht wirklich. Schnell griff er danach und versuchte das Essen in seiner Kleidung zu verstecken. Er hatte noch nie gestohlen. Als er hochblickte erkannte er eine Bedienung die ihn direkt anblickte. Sie schaute kurz zur Theke und als sie ihren Chef in eine andere Richtung sehen sah nickte sie ihm freundlich zu. Kay erwiderte das Nicken und verließ das Dinner. Draußen stopfte er beinah alles auf einmal in seinen Mund. Endlich etwas zu Essen.

Plötzlich hörte er eine Stimme hinter sich.
„Nicht schlecht kleiner, aber wenn du so überleben willst musst du noch viel üben.“
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BeitragVerfasst: Do 16 Okt, 2008 19:37  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Also jetzt gibt's auf jeden Fall eine Fortsetzung, oder?
Ich habe schon Romane gelesen, die nicht dieses Kaliber hatten!
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Schuhe wurden von den Sith erfunden, um unseren armen Zehen endloses Elend zu bescheren, da bin ich sicher.


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BeitragVerfasst: Do 16 Okt, 2008 22:16  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Ja, Ab Jetzt Versuche ich Regelmässige Fortsetzungen zu bringen aber da ich an einer weiteren Fanfiction über Baron Fel und einer über einen englischen Seeoffizier zu Napoleonszeiten schreibe weiss ich nicht ob ich alles Planmässig hinbbekomme. Und ich muss gestehen ich weiss auch noch nicht wie es ausgeht, bisher entwickelt sich die handlung bei jeden weiteren Problem was ihm begegnet. Aber ein paar Ideen hab ich noch in Peto^^.
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BeitragVerfasst: Di 27 Apr, 2010 23:47  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Ok, ok. Das regelmässig hat net ganz hinmgehauen. Aber da ich neue Characktere entwickeln musste und diese halbwegs vernünftig einführen wollte hats doch etwas länger gedauert. Hoffe es gefällt euch trotzdem:

3. Neue Bekannte, neue Feinde


Als Kay diese Stimme hörte rutsche ihn das Herz buchstäblich in die Hose. Er wollte nicht Skywalkers Söldnern in die Hände fallen, wollte nicht sterben, er war nur ein Junge. Kurz überlegte er sein Lichtschwert zu ziehen, verwarf aber den Gedanken. Er wusste er würde nie schnell genug sein, er war noch nicht einmal ein Padawan. Ruhig drehte sich der Junge um.
„Was ist mit dir kleiner? Einen Geist gesehen?“
Vor ihn stand ein weiterer Junge, frech Grinsend und vielleicht 3 Jahre älter als er selbst.
„Lass ihn in Ruhe, du siehst doch das er Hunger hat.“
Ein anderes Mädchen sah den fremden Jungen leicht verärgert an aber dieser schien es gar nicht zu beachten. Beide jugendliche sahen nicht viel besser aus als Kay. Sie waren verschmutzt und ihre Kleider waren zerrissen. Der Junge hatte dunkles Haar und er war recht groß und schlank. Das Mädchen hatte hingegen blondes lockiges Haar, es reichte ihr bis zur Schulter und sie sah ihm recht ähnlich.
„“Wir wollten dich nicht erschrecken, geht es dir gut?“, fragte das Mädchen.
Kay antworte immer noch recht benommen: „Ja, ich wollte nur etwas essen.“
„Keine Angst Kleiner, wir nehmen dir nichts weg.“, kam die lachende Antwort des Jungen.
„Ich habe keine Angst.“, log Kay.
„Ja klar.“, lachte der Junge. „Wie heißt du den kleiner?“
Gerade wollte Kay seinen Namen erwähnen da wurde er plötzlich still. Was ist wenn der Verräter wusste dass er entkam? Sein Name konnte ihn verraten sollte man ihn und anderen Überlebenden suchen.
„Also wenn es dich beruhigt ich bin Kavan und das da ist Terra.“
„Erfreut.“, verbeugte sie sich spöttisch.
„Mein Name ist Kay, Kay Nu.“, Kay war sich sicher das Jocosta stolz wäre das sie nach ihren Tod weiterhin für seinen Schutz sorgen würde. Sei es auch nur durch ihren Namen.
„Du bist allein?“, fragte ihn Terra aber ihr Bruder antwortete sie schneller “ Würde er sonst in so einem Dinner das Essen stehlen?“.
Kay wusste nicht was er sagen sollte. Alleine zu bleiben konnte seinen Tod bedeuten. Er kannte nur das Leben im Tempel, wo man für ihn sorgte. Er musste sich noch nie um sein Essen kümmern. Er kannte niemanden und war Hilflos.
Terra schien seinen Gedanken erraten zu haben und begann mit Kavan zu tuscheln. Kay hörte den beiden nicht zu, etwas anderes hatte seine Aufmerksamkeit gewonnen. Ein Transporter von Klonsoldaten hatte das Viertel erreicht. Noch immer waren sie nahe des Tempels, sie würden sicher alles nach Flüchtigen Jedi absuchen. Während Kay die Truppler beobachtete die sich langsam näherten wurde der Junge auch von Kavan beobachtet.
„Ok, kleiner. Du kommst erst mal mit uns mit bis wir wissen was wir mit dir machen.“
Als sich die Soldaten weiter näherten nahm Terra seine Hand und die drei liefen los. Die Truppler hingegen interessierten sich nicht für diese drei Vagabunden. Sie suchten die Feinde der Republik, Verräter die ihre Befehlshaber waren, Jedi.

Das Trio verließ die Straße. Kavan und Terra streiteten die ganze Zeit. Kay folgte den beiden ruhig. Die Jugendlichen kannten sich gut aus und so begaben sie sich immer tiefer in die unteren Regionen Coruscants. Je tiefer sie kamen desto dunkler wurde es. Die Straßen wurden immer dreckiger und immer neue Wesen von fremden Welten ließen sich Blicken. Die hohen Regionen gehörten den Menschen und den Reichen. Die angesehen Bürger aber hier lebte der Abschaum, jeder der sich die höheren Etagen nicht leisten konnte. Ebenso Verbrecher und Flüchtlinge, Flüchtlinge wie er. Kay hörte viel von den tieferen Regionen, man erzählte sich viele Schauermärchen im Tempel. Gerade Kay hörte einige, die Jedi wussten um seine Neugierde und versuchten ihn dadurch von der Außenwelt fernzuhalten. Hier unten sollten gefährliche Tiere wie der Flederhabicht leben oder die Cthonen, angeblichen Kannibalen der Unterwelt.
Um sich abzulenken konzentrierte er sich auf die Gespräche seiner beiden Führer. Kay erkannte das Kavan der ältere Bruder Terras war, das erklärte auch ihre Streitereien. Geschwister taten sowas nun einmal. Ein paar Stunden später waren sie mehrere Etagen weit unter angekommen. Noch konnte man Licht von oben erkennen. Kay war tief beeindruckt als er nach oben sah. Überall waren nur gigantische Gebäude zu sehen. Über sich konnte er am Himmel den Verkehr Coruscants sehen. So tief war sicher keiner seiner Freunde aus dem Tempel jemals gelangt. Er würde ihnen so gerne davon erzählen aber er würde es nie wieder können.

Schließlich errichten sie eines von vielen verlassenen Gebäuden. Ein kleines Loch in einer Gasse diente den Dreien als Eingang. Das Gebäude war ein Trümmerfeld. Es musste schon vor Jahren eingestürzt sein. Die Kinder kannten einen Weg durch die Trümmer und nach wenigen Minuten errichte Kay ihre Heimat. Unter den Trümmern hatten sie mehrere Räume gefunden die bewohnbar waren, die Trümmer die sie damals fanden hatten sie längst weggeräumt. Nun standen ihnen mehrere kleine Räume zu Verfügung.
„Willkommen in unseren Heim kleiner. Wir befinden uns in einen der reicheren Bezirke Coruscants. Für Diese Größe müsste man normalerweise Tausende von Credits an Miete zahlen.“
„Reichere Bezirke, ja nur 50 Etagen darunter.“, lachte Terra.
„Schwesterchen, ich denke nicht das es unseren Luxus schmälert.“
„Ihr wohnt hier?“, fragte Kay erstaunt.
Kavan nickte stolz und auch über Terras Gesicht konnte man ein zufriedenes Lächeln sehen.
„Aber ihr seid allein? Ich meine ihr seid doch alleine? Was ist mit euren Eltern?“
„Eltern? Wir haben keine Eltern.“, antwortete Kavan.
„Wir sind Waisen.“, nickte Terra.
„Aber wer kümmert sich denn um euch?“
„Wir kümmern uns umeinander, richtig Schwesterherz?“
„Richtig, Kav. Außer uns können wir niemanden vertrauen.“
„Und außerdem, wer soll sich denn um uns kümmern? Die Behörden, die Jedi?“, Kavan musste dabei fast lachen und er ahnte nicht das Kay bei den letzten Wort innerlich aufschrak.
„Kleiner, es ist ein Krieg draußen. Wer interessiert sich da für Kinder? Nicht einmal unsere leiblichen Eltern wollten uns, man steckte uns in eines der völlig überfüllten Heime hier auf Coruscant. Weißt du wie es da ist? Du schläfst mit 30 anderen Kindern zusammen in einem Zimmer, was dafür viel zu klein ist. Die größeren nehmen dir alles weg, egal ob Spielsachen oder das Essen. Den Aufpassen bist du sowas von egal, bei Schlägereien gehen sie nicht dazwischen. Nein. Sie Wetten für oder gegen dich. Und wenn du einen sadistischen Betreuer hast dann verprügelt er dich sogar selbst. Und das war vor dem Krieg. Seit dem Beginn haben sich die Waisen verdreifacht. Die Öffentlichkeit interessiert sich nur für die Schlachten, hier sind sie ja sicher.“
Kay hörte Kavan genau zu. Seine Stimme klang erregt, er meinte was er sagte und Kay glaubte ihm. Im Tempel war er immer behütet gewesen, musste sich nur um seine Ausbildung kümmern. Das es anderen Kindern so erging daran hatte er nie gedacht. Dabei war er ein Jedi, ok ein Jedischüler. Es war doch seine Aufgabe sich um diese Menschen zu kümmern. Die Meister mussten doch davon wissen.
„Lass ihn doch, du siehst das er Angst hat. Was ist mit dir Kay, warum bist du allein?“, fragte ihn Terra.
Am liebsten hätte Kay ihr alles berichtet. Vom Leben im Tempel, von Meister Yoda und dem Lärm auf dem Flur. Von seiner Flucht und Angst und dem Tod Jocastas durch die Hände des Verräters. In diesen Moment durchlebte er es alles noch einmal. Er konnte den Rauch des Tempels in seinem Mund schmecken, die Schreie und Blaster hören. Er erinnerte sich an den Klang von Lichtschwertern die den Boden berührten als ihre Träger fielen. Er hätte es am liebsten gesagt, darüber gesprochen, sich erleichtert. Aber er konnte es nicht. Er war ein Jedi und er konnte sie nicht schützen wenn sie von seiner Herkunft wussten. Außerdem kannte er sie kaum, was ist wenn sie ihn ausliefern würden?
„Ich…“, begann er zu stammeln.
„Schon gut, Ka,.“, unterbrach ihn Terra „ erzähl es uns wenn du soweit bist.“, dann lächelte sie ihn zu und er fühlte sich erleichtert. Die beiden Taten ihm nichts und er spürte nichts Schlechtes von ihnen, er wollte sie nicht belügen. Nicht noch mehr.
„Ok, ich denke das reicht. Terra holt etwas zu Essen, ich denke du kannst etwas gebrauchen und dann kannst du dich hinhauen. Wir haben reichlich Platz. Mache nur keinen Blödsinn. Ich merke das sofort. Verstanden kleiner?“
„Ja und Danke.“
„Du kannst dich dort hinten frisch machen. Ich werde solange etwas zu Essen holen.“ Terra zeigte ihm einen kleinen Raum und Kay ging in dessen Richtung.
„Was denkst du?“, fragte Kavan seine Schwester?
„Irgendetwas bedrückt ihn aber er ist in Ordnung. Ich denke nicht das er Probleme bereiten wird.“
„Ich traue ihm nicht ganz, etwas verheimlicht er.“
„Wir alle verheimlichen etwas. Gib ihm Zeit. Du hast ihn da oben gesehen, ohne Hilfe ist er verloren.“
„Ok, hoffen wir das wir es nicht bereuen werden. Ich hab da ein mieses Gefühl.“
„Werden wir nicht, Bruder. Vertrau mir.“

Als Kay wieder kam hatte Terra ihm etwas zu Essen gebracht. Es war nichts besonderes, kam aus einer Dose, war aber das Beste was er je as. Kay merkte wieder was für Hunger er hatte. Die ganze Anspannung der Flucht viel von ihm ab. Auch das Wasser was er trank schmeckte geradezu köstlich. Als er alles in sich hineinschlang, essen konnte man es kaum nennen, schauten ihn Terra und Kavan nur zu.
„Brauchst du eine Gabel?“, fragte ihn Kav sarkastisch.
Kay grinste nur und nahm die ihm angebotene Gabel entgegen. Ein paar Minuten später war er fertig. Terra zeigte ihm seinen Raum, dann verlies sie ihn. Der Raum nicht groß und hatte außer einen alten Bett auch nicht viel zu bieten. In den Wänden waren Risse und es gab kaum Mobilar. In gewisser Weise war es wie im Tempel nur dreckiger. Zuerst untersuchte Kay sein neues Heim. Endlich konnte er sein Lichtschwert loswerden. Es die ganze Zeit geheim zu halten war schwer, er konnte es nicht dauernd am Leib tragen, das wusste er. Nach wenigen Minuten fand Kay endlich nach was er suchte. Mehrere Steinplatten in der Wand waren recht locker. Mit Hilfe der Macht gelang es ihm sie zu lösen. Der nun geschaffene Freiraum war groß genug um das Schwert zu verbergen. Ruhig legte er es hinein und verschloss das Versteck wieder. Dann endlich konnte er sich hinlegen. Er fühlte sich sicher und es dauerte nicht lange bis er einschlief.

Es war ein unruhiger Schlaf. Noch einmal durchlebte er alles. Wieder sah er die Klone durch den Tempel stürmen, sah viele Jedi fallen und sah die Jünglinge wie sie zum Rat liefen. Er konnte ihre Angst spüren als sie alleine auf ihre Rettung fanden und als Skywalker die Türen aufbrach. Er sah vor allem Skywalker. Skywalker der große Held, Skywalker der Auserwählte, Skywalker der Verräter. Skywalker, oder auch Vader, kannte keine Gnade. Dann war er wieder in der Bibliothek. Er sah wie Vader sich gegen Jocasta Nu wandte. Wie er sie hochhob und wie er sein Schwert in ihren Körper stieß. Kay saß wieder in seinen versteck und war wie gelähmt als sich plötzlich Vader näherte.
„Du kannst dich nicht Verstecken Kay Jun.“
Vader kam immer näher und warf ein paar Tische der Bibliothek als er mit schnellen Schritten näher kam.
„Egal wie lange du läufst, ich werde dich und all die anderen Jedi finden. Alle. Es gibt keine Gnade.“
Endlich konnte sich Kay von der Erstarrung lösen und er begann zu laufen. Hinter sich hörte er die Rufe Vaders. Immer weniger konnte er den Namen Skywalker nutzen, Skywalker war ein Jedi aber das hier war ein Sith. Kay erreichte einen Flur, er war unbewaffnet und hatte Angst. Hinter sich hörte er Vaders lachen und das summen seines Lichtschwertes.
„Lauf junger Jedi, Lauf.“
Kay rannte aber der Flur hörte nicht auf, es war als würde er ewig laufen.
„Lauf.“

Plötzlich wachte Kay auf. Der Junge war Schweiß überströmt aber er konnte ein Aufschreien unterdrücken. Nach wenigen Sekunden erkannte er wo er war und das alles nur ein Traum war. Langsam beruhigte sich auch sein Atem und Kay kam zu sich. Als ihm klarer wurde bemerkte er laute Stimmen aus dem Nachbarzimmer. Schnell zog er sich an und ging zu den anderen beiden rüber.
„Wer hätte das Gedacht. Die Jedi. Wundern tut es mich nicht.“
„Kav, aber eine so extreme Lösung. Das kann nicht stimmen.“
Kay sah die beiden diskutieren, bei dem Wort Jedi horchte der Junge auf.
„Was ist los?“, fragte er neugierig.
„Wenn das nicht unser Langschläfer ist.“, musste Kav grinsen.
„Lass ihn ich Ruhe, er war erschöpft.“, verteidigte ihn Terra.
„Na, gut.“, Kavan wurde wieder ernster „ Wie du sicher gehört hast haben die Jedi einen Putschversuch gestartet. Aber der Kanzler entkam diesen aber den Rest schau die lieber selbst an, es läuft schon den ganzen morgen in den Nachrichten.“
Kay drehte einen Bildschirm in seine Richtung und Kay starrte gebannt darauf. Die Sprecherin berichtete von einer Sondermeldung des Kanzlers. Schnell erkannte er den Senat. Wie immer war die riesen Halle von hunderten Wesen besetzt. Er selbst kannte viele davon nicht. In der Mitte der Halle sah er den Podest des obersten Kanzlers. Aber was er dort sah war nicht Palpatine, zumindest war er nicht zu erkennen. Eine alte Gestalt voller Falten saß an dessen Stelle. Eine Kapuze verdeckte einen Teil des Gesichtes und dessen falten.
Dann hörte er Palpatines Stimme:“ Die Jedi-Mörder haben mich verunstaltet, aber gegen meine Integrität konnten sie nichts ausrichten, ebenso wenig gegen meine Entschlossenheit! Wir werden die übrig gebliebenen Verräter jagen und auslöschen, wo immer sie sich verbergen. Wir werden sie finden und dafür sorgen, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird. Und den Kollaborateuren wird es ebenso ergehen wie ihnen. Wer den Feind schützt, ist der Feind! Jetzt ist es so wie! Wir schlagen zurück! Jetzt zerschlagen wir die Zerstörer! Tod den Feinden der Demokratie!“, die letzten Worte brüllte Palpatine geradezu und Kay zog es seinen Magen zusammen als der Senat jubelte.
„Dies sind sehr schwere Zeiten gewesen, aber wir haben alles überstanden. Der Krieg ist vorbei. Die Separatisten sind geschlagen, und die Republik ist gerettet! Wir sind eins! Eins und frei!.“, weitere jubel erklang durch die Hallen.
„Die Jedi-Rebellion war der letzte Test, das letzte Aufbegehren der Mächte der Dunkelheit! Jetzt liegt die Dunkelheit für immer hinter uns, und ein neuer Tag hat begonnen! Es ist der Morgen der Republik!“.
Nach einer kurzen Pause für das erneute jubeln fuhr Palpatine fort:“ Um zu gewährleisten, dass wir immer zusammenstehen, dass wir immer mit einer Stimme sprechen und mit einer Hand handeln, muss sich die Republik ändern. Wir müssen uns weiterentwickeln. Wir müssen wachsen. Wir sind ein Reich geworden. Und das sollten wir auch den Namen nach sein: ein Reich, ein Imperium. Wir sind das erste Galatische Imperium.“
Das Jubeln wuchs zu einem lauten Brüllen an, der Senat war begeistert.
„Wir sind ein von der Mehrheit regiertes Imperium! Ein Imperium auf der Basis einer neuen Verfassung! Ein Imperium der Gesetzte und nicht der Politiker! Ein Imperium einer das sich der Erhaltung einer gerechten Gesellschaft widmet. Einer sicheren Gesellschaft! Wir sind ein Imperium, das zehntausend Jahre Bestand haben wird“
Das Brüllen klang nun fast wie ein Gewitter .Es war kaum zu glauben wie die Senatoren Palpatine folgten.
„Fortan werden wir diesen Tag als Tag des Imperiums feiern. Für unsere Kinder. Und für die Kinder unserer Kinder! Für die nächsten zehntausend Jahre! Sicherheit! Gerechtigkeit und Frieden!“
Der komplette Senat schien zu brüllen und zu jubeln. Der Krieg war vorbei und ein Imperium war ausgerufen. Ein Imperium im Namen der Demokratie, Kay war zwar jung aber selbst er erkannte den Wiederspruch. Seine Kehle war trocken. Er war nun ein offizieller Feind es Imperiums. „Für unsere Kinder!“, was für ein Hohn. Aber nicht nur er war ein Feind, auch Terra und Kavan hatten sich mit schuldig gemacht indem sie ihm unterschlupf gewährten. Er würde sie in ihr Elend ziehen, er wusste es. Von nun an wusste er dass er nie wieder seinen Namen benutzen durfte.
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BeitragVerfasst: Mi 28 Apr, 2010 21:00  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

ich muss sagen, dass bereits der erste absatz mich mehr gefangen nimmt als das ganze buch Sturmfront. das ist übrigens als kompliment gemeint, nicht, dass man denkt, ich wollte die geschichte herabstufen - so könnte man es bei diesem wirklich schlechten buch durchaus auslegen!!!
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je weiter ich lese, desto besser wirds!
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BeitragVerfasst: Mi 25 Aug, 2010 09:49  Titel: (Kein Titel) Antworten mit Zitat Nach unten Nach oben

Und weiter gehts in die vierte Runde.


Kapitel 4. – Ein neues Leben beginnt


Es dauerte mehrere Minuten bis Kay wieder einen klaren Kopf bekam. Er musste sich nun an seine Ausbildung besinnen und das gegebene akzeptieren. Alles andere würde ihm nicht helfen, könnte in ihm Wut und Zorn auslösen, den Weg zur dunklen Seite. Unterbewusst sah er wie sich Kavan und Terra weiter unterhielten, ihre Worte drangen kaum in seinen Schädel, noch war er zu sehr mit sich selbst beschäftigt.
„Kleiner, hör auf dir Gedanken zu machen. Iss erst einmal etwas oder willst du Terras Kochkünste beleidigen?“ Als diese ihren Namen hörte kam ein Lächeln über ihr Gesicht und sie reichte Kay einen Teller mit einer ähnlichen Substanz die er den Abend zuvor „genossen“ hatte. Bei den Licht der kargen Beleuchtung sah das Essen auch nicht besser aus aber er musste bei Kräften bleiben und es schien das einzige zu sein was die beiden hatten.
„Du solltest auch nicht zu lange brauchen, wir haben heute noch etwas vor und müssen bald aufbrechen.“
„Was meinst du?“ fragte der Jedischüler mit vollen Mund.
„Na denkst du wir könnten unser reiches Domizil hier ohne ehrliche Arbeit betreiben?“ fragte er grinsend und streckte dabei beide Arme aus.
„Lass ihn doch zu Ende Essen. Der Doc rennt schon nicht weg, das weißt du.“
Kav sah Kay grinsend an:“ Du hast Glück das dich meine Schwester mag, also gut wir warten bis du fertig bist.“
Kay aß nun schneller, er wollte seine neuen Freunde nicht warten lassen, immerhin brauchte er sie. Er kannte das Leben in dieser Welt nicht. Unterdessen sah er wie Kavan mehrere kleine Flaschen in seiner Tasche deponierte. Was immer der Inhalt war, er würde es sicher noch erfahren.
„Doc? Ist einer von euch krank?“ fragte der Junge.
„Nein,“ lachte Terra „ nur ein Arzt für den wir ein paar Besorgungen machten. Gestern war ein guter Tag dafür.“
Kay fragte nicht weiter nach, Gestern. War es erst gestern gewesen wo er fast von den Soldaten gefasst worden wäre, wo er nach Essen suchend durch die Straßen irrte?
„Auf jetzt Kleiner, ich sehe du bist fertig.“ Sagte Kav während er sich die Tasche um den Rücken schnallte. Kay stand auf, er hatte ja nichts um sich fertig zu machen. Sein Lichtschwert würde er im Versteck lassen, es war sicherer ohne unterwegs zu sein.

Langsam verließen die drei ihr Versteck. Als sie die Straße betraten war es Stockfinster. Das meiste Licht kam von kleinen Läden und Bars.
„Ich dachte wir hätten Tag.“ erwiderte Kay erschrocken.
„Haben wir Kleiner, nur sind wir nahe des Roten Korridors und über uns ist alles so zugebaut das nur wenig Sonnenlicht hier unten Ankommt. Wer hier wohnt sollte sich an die Dunkelheit gewöhnen.“
„Keine Sorge, es ist nicht so schlimm. Es ist eben so.“ versuchte Terra ihn aufzumuntern.
Erst jetzt wurde ihm klar was es bedeuten musste hier unten zu Leben. Als er am Abend zuvor hier entlang kam nahm er alles nur Oberflächlich auf, er war hungrig und erschöpft, nun erst konnte er alles ruhig betrachten. Abgesehen von der Dunkelheit war alles verkommen. Um die Gebäude kümmerte man sich seit Jahrzehnten nicht mehr. Überall bröckelte der Beton ab und man sah den blanken Transparistahl. Dazu waren die Straßen voller Müll, kleine Straßenhändler bevölkerten die Seitengassen. Diese boten Glitzerstim, illegale Holos und corellianischen Whisky an. An jeder Ecke saßen Bettler die auf ihr Glück hofften aber die anderen Passanten sahen kaum besser aus als die Bettler selbst. Auch die Wege waren aufgerissen. Um dessen Zustand kümmerte sich niemand. Offizielle Ordnungseinheiten oder Droiden konnte Kay nirgends erkennen. Das hier war also die Unterwelt von Coruscant, den strahlenden Juwel der Galaxis. Ein Planet der heller leuchtete als die Nebel des nahegelegenen Galaktischen Kerns. Aber hier unten zeigte er sein wahres Gesicht. Kay war schockiert, so etwas ahnte er im Tempel nicht. Dort war er an der Oberfläche und sah nur den Glanz und die Schönheit dieser Welt. Viele der Geschichten von hier unten tat er als Schauermärchen ab mit denen man die Jünglinge erschrecken wollte. Langsam ging das Trio weiter, überquerte mehrere Brücken und Stege, kletterte durch verlassene Turbolifte und verkommenden Treppen mehrere Stockwerke nach oben. Dabei nahm die Beleuchtung durch die Läden und Holoreklamen zu, die Wege wurden breiter und die Passanten mehr. Hier unten lebten alle möglichen Wesen. Kay konnte Trandoshaner, Duros, Gammoreaner, Sullustaner und selbst einen Wookie erkennen.
„Wir sind bald da Kleiner. Hier unten dauert es immer etwas länger, nur wenige Fluggeräte verirren sich in diese tiefen.“
„Wo gehen wir eigentlich hin?“ wollte Kay wissen der noch immer alles genau betrachtete.
„Zum Doc.“ Erwiderte Kavan als wäre damit alles geklärt.
„Doc Sraep,“ sagte Terra „ er lebt hier unten und hat seine eigene Praxis. Ein guter Mann, wir helfen ihm gelegentlich, als Ausgleich versorgt er uns medizinisch und gibt uns Lebensmittel.“
„Helfen? Wie das?“
„Hier unten ist alles etwas selten, besonders Medikamente. Gerade durch den Krieg kam es Engpässen. Die beste Medizin ging an die Front, der Rest an die Medcenters auf der Oberfläche, für die Reichen. Was denkst du was dann für uns übrigbleibt? Also besorgen wir uns das was wir brauchen.“ Kav grinste dabei förmlich als er die letzten Worte aussprach.
„Besorgen, ihr stehlt es?“
„Nenn es wie du willst Kleiner, aber bedenke eines, wenn wir es nicht tun würden dann wäre viele hier unten ohne die Möglichkeit sich vor einfachsten Krankheiten zu schützen. Du nennst es Diebstahl, wir nennen es Notwendigkeit. Außerdem war das was du in dem Diner tatest auch nicht grade Heldenhaft.“
Kay war ruhig, wahrscheinlich hatte Kavan recht. Das alles hier war neu für ihm, eine andere Welt.
„Komm schon Kay, nicht so ernst. Das alles ist hier völlig normal. Warte ab bald sind wir da. Außerdem wirst du ihn mögen, der Doc ist ein guter Mann.“
Der junge Jedi nickte Terra zu, was anderes konnte er eh nicht tun.
„Ja, Terra hat recht. Der Doc ist ein Held. Er diente in den Kriegen. War in einen dieser Medizinischen Camps und musste da so einiges gesehen haben. Aber etwa vor einem Jahr wurde er an seinem rechten Bein verletzt, nun trägt er eine Prothese und arbeitet eben hier unten.“

Langsam ging das Trio weiter und schließlich erreichten sie die Praxis. Von außen sah das Gebäude so verkommen aus wie der Rest des Viertels. Nur ein klein erhelltes Schild ließ auf die Praxis schließen. Als sie diese betraten konnte Kay einige wartende Patienten sehen. Sie sahen arm und verkommen aus, etwa zwanzig Wesen warteten darauf dass sich der Doc ihrer annahm. Kay bemerkte dass darunter erstaunlich viele ältere Leute waren aber auch drei Kinder. Kav ging Zielbewusst zu einer Schwester der Anmeldung, sie war wahrscheinlich auch die einzige Schwester. Als er die Anmeldung erreichte lehnte er sich gelassen an den Tresen.
„Wie geht es dir Siiri? Wir wollen mit den Doc sprechen.“
Der Blaue Kopf der Schwester sah in argwöhnisch an. Siiri war eine Ortolanerin. Der junge Jedi wusste nicht viel über die Rasse nur dass diese das Essen liebten, was man Siiri auch ansah, und vom Planeten Orto kamen. Dieser wurde zu Beginn der Klonkriege von den Separatisten besetzt und konnte erst durch den Jedi-Ritter Nem Bess befreit werden. Die langen Ohren stellten sich aggressiv nach hinten und ihr langer Rüssel bebte als sie in einem schlechten Basic antwortete.
„Der Doktor behandelt jetzt. Du müssen warten mit Botengang bis fertig. Verstanden?“
„Natürlich Siiri, wie kann man einem so freundlichen Wesen wiederstehen. Wir werden wie immer gerne warten. Sage ihm einfach das wir hier sind, es lohnt sich für ihn heute.“ Leicht arrogant drehte Kav sich einfach um und ging zu den beiden wartenden Kindern.
„Es wird ein paar Minuten dauern, Siiri ist immer so charmant.“
Ruhig warteten die drei. Kav und Terra tuschelten miteinander während Kay sich die Patienten ansah. Auch diese schienen ruhig zu warten. Ein kleines Mädchen sah Kay ängstlich an aber er lächelte zurück und so schien sie ihre Angst zu überwinden. Ihr Gesicht war verschmutz und sie hustete öfters, ihre Mutter sprach ihr immer wieder gut zu. Gerade als er dem Mädchen ein lustiges Gesicht machen wollte berührte ihn etwas an der rechten Schulter.
„Wenn das nicht die Usham Geschwister sind.“ Ertönte hinter ihm eine laute raue Stimme. Erschrocken drehte sich der Jedischüler um und sah einen älteren Mann der einen weißen Kittel trug. Sein Haar bekam erste Anzeichen von grauen Haaren und dem Furchen seines Gesichtes nach hatte er schon einiges erlebt.
„Hallo Doc, wir haben etwas für sie und heute wird es sich lohnen.“ sprach ihn Kavan an.
„Dann kommt mal in mein Büro aber sagt mir erst einmal wenn ihr mitgebracht habt.“ Ruhig liefen sie durch den Flur in sein kleines karg ausgestattetes Büro. Kay konnte sehen das sein rechtes Bein etwas hinkte. Es musste an der Prothese liegen die der Arzt trug. Terra übernahm indessen die Erklärungen.
„Doktor Sraep, das hier ist unser Freund Kay Nu. Man könnte sagen das er uns zugelaufen ist. Kay das ist der Doktor von dem wir dir erzählten. Er ist ein guter Mann.“ Sraep lächelte als er Kay seine Hand anbot.
„Hallo Kay. Ich hoffe dir gefällt meine kleine bescheidene Praxis.“
„Jawohl Sir, ich denke schon.“
„Du musst mich nicht Sir nennen Junge. Keiner muss das mehr, diese Zeiten sind für immer vorbei. Ich bin nun ein kleiner normaler Arzt der einfach seinen Job machen will. Aber genug davon. Was hast du denn für mich Kavan?“
„Passen sie gut auf, das wird besser sein als Bactapflaster.“ Langsam packte Kav seine Schätze aus und der Arzt nahm sie in seine Hände und betrachtete sie.
„Das ist Alazhi-Salbe, nicht so gut wie Bacta aber kommt dem nahe ran. Hier Kishiri Pillen, die sind gut bei Herzerkrankungen und verstopften Arterien. Ihr habt sogar Betäubungsmittel mitgebracht und etwas gegen den Sullustanischen Virus. Wie kamt ihr denn an das ganze Zeug ran?“
Kavan fühlte sich in seinem Element, er mochte es wenn andere von ihm beeindruckt waren und das sah man den Jungen auch an.
„Das war ganz einfach Doc, als das ganze Chaos ausbrach, sie wissen schon, diese Jediverschwörung und so weiter, gingen wir ganz gemütlich in ein Medcenter, in dem Chaos war es völlig überfüllt. Auf den Straßen gab es viele Verletzte und noch mehr Simulanten. Es gab wohl mehrere Straßenkämpfe, auf einer Brücke soll es sogar zu einigen Toten gekommen sein, da war es leicht sich zu bedienen. Die Ärzte waren völlig überfordert, zumal sie nachts sowieso unterbesetzt waren.“
Kay war erschreckt zu hören das man den Angriff auf den Jeditempel für ein paar Diebstähle ausnutze und die Erlebnisse der Brücke spielten sich nochmals vor seinem Auge ab.
„Was ist denn mit euren Freund, er sieht so Blas aus. Fehlt dir was?“ Langsam wurde Kay bewusst das Doktor Sraep mit ihm sprach.
„Nein Sir, mir geht es gut. Das ist nur die Luft von Arztpraxen.“
Dem Arzt schien das zufrieden zu stellen denn er wandte sich wieder an das Geschwisterpaar.
„Das wird mir helfen. Ihr wisst ja das durch den Krieg die Medikamente schwer zu bekommen sind. Gerade Bacta erhält man nur noch auf den Schwarzmarkt aber dessen Preise kann ich mir nicht leisten. Die legalen Lieferungen gingen alle an die Klonarmee oder hier auf Coruscant an die Medcenter an der Oberfläche. Da gibt es genug Leute mit Geld und Bedeutung denen man helfen kann. Wem interessiert es schon das hier unten Menschen sterben? Der Regierung? Den Jedi? Naja zumindest das letzte Problem scheint ja nun gelöst zu sein.“
„Aber Doktor Sraep, sind die Jedi nicht die Verteidiger der Republik und schützen die Schwachen?“ Kay meinte diese Frage ernst, so wurde es ihnen im Tempel eingetrichtert und so war es seine Überzeugung.
„Verteidiger der Republik?“, rief er fast schon belustigt „Ich sah was diese Verteidiger anrichteten. Ich war auf Justus, sah wie sie täglich mehr Klone opferten. Sah wie viele Zivilisten darunter leideten die absolut nichts mit den Krieg zu tun haben wollten. Ich sah die Flüchtlinge und viele Waisen wie euch. Wieso gab es keine Verhandlungen? Sie griffen sofort zu den Waffen und ließen andere sterben damit sie Generäle spielen konnten, Generäle die nie eine militärische Ausbildung hatten durften über Leben und Tod von zig Tausenden bestimmen. Und wie schützen sie die Schwachen? Sieh dich hier einmal um. Hier unten, in direkter Nähe ihres so heiligen Tempels. Tausende sind hier und leben in Leid, und das schon lange vor den Krieg. Sie haben Hunger, keine medizinische Versorgung und keine Zukunftsaussichten. Sie haben keine andere Wahl als kriminell zu werden um zu Überleben. Frage diese Bevölkerung, seien es alte oder Junge Wesen, sie alle werden noch nie einen dieser Behüter zu Gesicht bekommen haben. Die Jedi interessiert es nicht, sie kümmern sich um ihre eigenen Belange und nicht um das was wichtig sein sollte. Sieh den Rest der Galaxis an, weißt du auf wie vielen Welten es Sklaverei gibt? Warum tun die Jedi nichts dagegen und lassen Millionen von Wesen unter diesen Joch leiden? Was ist das der Sinn der Beschützer der Republik zu sein? Tatsächlich hat die schwarze Sonne, die den Schwarzmarkt kontrolliert, mehr für uns getan als die Jedi. Auch wenn es Verbrecher sind besorgen sie vielen hier Dinge an die wir hier sonst nie rankämen und selbst ich habe einen Teil meiner Ausrüstung durch sie bekommen. Sie sind nichts anderes als eine Polizeitruppe der Republik, also des Kanzlers. Und nun wollten sie noch mehr Macht aber es gelang ihnen nicht. Ihr Putsch scheiterte und das ist gut so. Endlich herrscht Frieden, eine neuen Regierung wird aufgebaut aber ich garantiere dir das sich hier unten nichts ändern wird. Neue Herrscher kommen und gehen aber das Leid der Bevölkerung bleibt. Ich versuche das zu lindern wo es nur geht, denn diese Menschen haben keine andere Hilfe. Sie können mich kaum bezahlen aber sie achten mich und sogar die Banden lassen mich in Ruhe. Sie wissen das ich denen helfe die die Hilfe brauchen und ihr finanzieller Stand hat da keine Bedeutung. Ich bin Mediziner und es ist meine Pflicht das Leben zu wahren und zu schützen. Das hätte auch die Pflicht der Jedi sein sollen.“
Kay war erschüttert, was redete der Mann da, die Jedi waren Beschützer, sie wollten die Rolle der Generäle nicht aber sie mussten sie übernehmen um den Frieden wieder herzustellen. Sollten sie dadurch wirklich noch mehr Unheil angerichtet haben? Wieso sah der Rat über das Unrecht hinweg das der Bevölkerung so tief unter der Oberfläche der Heimatwelt geschah? Interessierte es sie wirklich nicht? Weder Meister Yoda noch Meisterin Nu hatten je über diese Ding gesprochen. Alles was er bisher erlernte war es wie man sich als Jedi verhalten sollte aber nicht warum man viele Dinge zuließ.
„Mach die nicht zu viele Gedanken darüber. Diese Dinge wirst du selbst noch lernen. Siirioula wird euch die Lebensmittel geben Kinder. Für diese Lieferung bin ich euch dankbar und meine Patienten sicher auch. Ich muss mich nun um diese kümmern, das versteht ihr doch sicher?“
Die Geschwister bejahten das und alle drei verließen das Büro. Bei Siiri bekamen sie ihre verdiente Bezahlung und verließen das Gebäude, Kay versuchte noch einmal dem kleinen Kind im Wartesaal ein Lächeln zu schenken aber es gelang ihn nicht so recht.
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